a) Abschlusserklärung des ESF in Istanbul
Die Abschlusserklärung dokumentiert bei scharf links vom 04.07.10
http://scharf-links.de/41.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=11067&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=51ae48a07e
Aus dem Text: „… Deshalb haben wir als ersten Schritt auf dem Weg zur
Entwicklung von Mobilisierungen in ganz Europa einen Aufruf für den 29.
September und die darum liegenden Tage herausgegeben. Wir müssen
alternative Maßnahmen entwickeln, die uns in die Lage versetzen, dass wir
die sozialen Bedürfnisse und ökologischen Anforderungen erfüllen können.
Alle sozialen Bewegungen rufen zu einer europäischen Versammlung am
23./24. Oktober (bzw. 13./14. November) in Paris auf, um die Mobilisierung
und Koordination unserer Bewegungen fortzusetzen, sie auszuwerten und über
die Zukunft des ESF zu diskutieren.“
b) Gemischte Bilanz
Das Europäische Sozialforum in Istanbul ist vorüber, und die Teilnehmer
kehren mit zwiespältigen Gefühlen heim. Bericht von Wolfgang Pomrehn in
junge Welt vom 05.07.2010
http://www.jungewelt.de/2010/07-05/058.php
c) Internationale Ernüchterung
In Istanbul betrachten 5.000 Menschen die Weltwirtschaftskrise und den
Sozialabbau von unten. Doch die Mobilisierung wird schwieriger, die
Teilnehmerzahlen sinken. Artikel von Martin Kaul in der taz online vom
04.07.2010
http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/internationale-ernuechterung/
Aus dem Text: „…Daniel van Daele vom belgischen Gewerkschaftsbund FGTB
forderte, in Europa eine gemeinsame Antwort auf die Krise zu finden: "Das
bedeutet, dass wir eine gemeinsame Finanzregulierung, gemeinsame
Sozialstandards und gemeinsame Protestperspektiven der europäischen
Gewerkschaften und sozialen Bewegungen brauchen." (…) Doch es gab auch
viele kritische Stimmen. Gewerkschafter Dierk Hirschel von Ver.di etwa
dämpfte die Erwartungen: "Solange die Gewerkschaften in ihren Ländern nur
mit eigenen Abwehrkämpfen beschäftigt sind, wird es auch keine europäische
Gewerkschaftsbewegung geben."…“
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