Männer sind wie Engel:
megasexy, supergeil, traumhaft,
erotisch, liebevoll und verdammt hübsch.
Aber wer glaubt schon an Engel...?
Männer sind wie Engel:
megasexy, supergeil, traumhaft,
erotisch, liebevoll und verdammt hübsch.
Aber wer glaubt schon an Engel...?
"Die Fußballweltmeisterschaft endete in spielerischer
Hinsicht mit einem spanischen Sieg. Ein wirtschaftlicher
Gewinner steht ebenfalls fest: Deutschland. Hiesige Konzerne
verdienten kräftig am WM-Spektakel. Südafrika selbst hofft
nun auf einen Imagegewinn und den Aufschwung" - so beginnt
der Artikel "WM-Sieger Deutschland" von Hermannus Pfeiffer
am 13. Juli 2010 in Neues Deutschland:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/175097.wm-sieger-deutschland.html
"Solidarität mit www.bo-alternativ.de: Eine
Torte ist kein Zuckerschlecken – für Antifaschisten
„Am 2. Juli 2009 fand vor dem Bochumer Amtsgericht ein Prozess gegen den
verantwortlichen Redakteur von www.bo-alternativ.de statt. Ihm war
vorgeworfen worden, zur gefährlichen Körperverletzung aufgerufen zu haben,
indem er die rechts abgebildete Karikatur in einer Meldung veröffentlicht
hat, die über den Widerstand gegen einen Naziaufmarsch am 25. Oktober 2008
in Bochum informierte. In einer Solidaritätserklärung bewerteten eine
Reihe prominenter Persönlichkeiten die Anklage als einen “Affront gegen
die Menschen, die sich am 25. Oktober in Bochum und an anderen Tagen in
anderen Städten den Nazi-Aufmärschen entgegen stellten.” Der Prozess
endete mit einem Freispruch erster Klasse. Der beeindruckende Protest von
mehreren hundert Menschen und Organisationen, der dem Gericht als
Unterschriftssammlung übergeben worden war, hatte offenbar Wirkung
erzielt.Die Bochumer Staatsanwaltschaft legte gegen das Urteil Revision
ein. Am 12. Januar 2010 entschied das Oberlandesgericht in Hamm, dass das
Verfahren erneut vor dem Amtsgericht verhandelt werden soll. Der Termin
ist für den 21. Juli um 9.00 Uhr vor dem Bochumer Amtsgericht, Raum C 134
angesetzt.“ Siehe die Sonderseite zum Torten-Prozess bei den KollegInnen
von Bo-Alternativ
http://www.bo-alternativ.de/category/torte/
Siehe dazu:
a) Zivilcourage für Bochumer Staatsanwälte kriminell
„Es war schlimm genug mitangesehen zu haben, wie im Oktober 2008 eine
Gruppe von Nazis durch unsere Stadt ziehen konnte, wie sie am
Schauspielhaus ihre Erbsensuppe an einer „Feldküche“ genüsslich
verspeisten, während Tausende von Bochumer BürgerInnen, ihrer Grundrechte
beraubt, von einem unglaublichen Polizeiaufgebot daran gehindert wurde,
diesen Marsch zu blockieren. Zu verdanken hatten wir Bochumer BürgerInnen
dies unserem damaligen und mittlerweile geschassten Polizeipräsidenten
Wenner.
Es war ebenfalls schlimm, mitangesehen zu haben, wie ein Vertreter der
Bochumer Staatsanwaltschaft auf genau dieser Demonstration es duldete,
dass ein volksverhetzendes Plakat „Multikulti ist Völkermord“ ungestraft
ausgerollt werden konnte.
Das aber nun ausgerechnet genau diese Bochumer Staatsanwaltschaft dem
verantwortlichen Redakteur der Internetplattform „bo-alternativ“, Martin
Budich, vorwirft, bei der Mobilisierung der Gegenproteste, durch die
Veröffentlichung einer Karikatur zur Gewalt aufgefordert zu haben und ihm
Absicht zur gefährlichen Körperverletzung unterstellt, ist, sehr
vorsichtig formuliert, absurd oder grob fahrlässig abstrus.
Dieselbe Staatsanwaltschaft, der man ein volksverhetzendes Plakat direkt
vor die Nase halten kann, ohne dass diese mit der Wimper zuckt,
kriminalisiert einen engagierten Bürger Bochums.
Obwohl bereits durch ein Bochumer Gericht freigesprochen, damals sogar mit
Zustimmung des anwesenden Staatsanwaltes, werden alle juristischen
Möglichkeiten ausgeschöpft um Martin Budich zu zeigen, was mutiges
Engagement und der Wunsch, in einer nazifreien Stadt zu leben, in Bochum
wert ist: Nichts!
Dieser Prozeß hätte aus Sicht des LabourNet Germany niemals stattfinden
dürfen, spätestens nach dem ersten Freispruch hätte diese beschämende
Episode der Bochumer Staatsanwaltschaft beendet werden müssen.
Nun aber, da bestimmte Kräfte innerhalb der Bochumer Staatsanwaltschaft
keine Ruhe geben, wird aus einer ehemaligen Provinzposse ein Skandal: Die
politische Staatsanwaltschaft will eine Verurteilung um jeden Preis und
zwar nicht nur die von Martin Budich, sondern stellvertretend die von
allen engagierten BürgerInnen gegen diese widerwärtige Nazibrut.
Die Vorgesetzten der Bochumer Staatsanwaltschaft sollten sich schnellstens
einschalten und ihre offensichtlich stark wärmebelasteten KollegInnen zur
Vernunft bringen.“ Presseerklärung der Redaktion LabourNet Germany zum
sogenannten „Tortenprozeß“ am 21.07.2010
http://www.labournet.de/solidaritaet/lng_presse_torte1.html
b) Ver.di fordert Freispruch im Tortenprozess: Kleingeistige Verfolgung
Presseerklärung von ver.di-Bochum vom 14.07.10
http://www.bo-alternativ.de/2010/07/14/kleingeistige-verfolgung/
„Die Soziale Bewegung Land Brandenburg (SBB) veranstaltet unter der
Trägerschaft des Förderverein SBB e.V., eine Aktion zum Thema "Zunahme von
unsicheren Arbeits- und Lebensverhältnissen", mit dem Titel Zug der
Tagelöhner vom 19.07.2010 bis 28.07.2010. Wir sind vom Sozialabbau
betroffene Menschen, deren Stigmatisierung seit Jahren betrieben wird und
die es satt haben ständig gegeneinander ausgespielt zu werden…“ Siehe die
Aktionsseite
http://www.soziale-bewegung-land-brandenburg.de/
Start des "Zug der Tagelöhner" ist am Montag den 19.07.2010 in Luckenwalde
(11:00 Uhr vor der ARGE) und in Jüterbog (13:30 Uhr auf dem Marktplatz).
Für weitere Termine siehe den Flyer (pdf)
http://www.soziale-bewegung-land-brandenburg.de/docs/ZdT-Flyer_Ron.pdf
„Mit einem auf den 5. Juli datierten Einstellungsvermerk hat die
Bundesanwaltschaft (BAW) das Ermittlungsverfahren wegen Mitgliedschaft in
der 'militanten gruppe (mg)' gegen den Berliner Sozialwissenschaftler Dr.
Andrej Holm eingestellt. Im Schreiben der zuständigen Staatsanwältin heißt
es: "Die Ermittlungen haben den gegen den Beschuldigten bestehenden
Anfangsverdacht der Mitgliedschaft einer kriminellen Vereinigung oder
ihrer Unterstützung nicht erhärtet." Damit ist das letzte bekannt
gewordene Ermittlungsverfahren gegen angebliche Mitglieder der 'militanten
gruppe (mg)' eingestellt. In den letzten Jahren hat die BAW gegen über 40
Beschuldigte aus der linken Szene erfolglos ermittelt. Mehrfach rügte der
Bundesgerichtshof (BGH) rechtswidrige Ermittlungsmethoden; so verfügte der
BGH im Sommer 2007 auch die Entlassung Holms aus der Untersuchungshaft.
Das Verfahren gegen ihn sowie drei seiner Kollegen und Freunde hatte zu
internationalen Protesten geführt, da sie u.a. mit der beruflichen Praxis
des Wissenschaftlers begründet worden waren…“ Presseerklärung der
Soligruppe vom 13.7.2010
http://einstellung.so36.net/de/pm/1795
Siehe dazu: Konstruieren und schnüffeln mit § 129a
„Ermittlungen gegen Andrej Holm wegen Mitgliedschaft in der »militanten
gruppe« eingestellt. Fast vier Jahre lang wurde Andrej Holm überwacht, gut
drei Wochen verbrachte er in Untersuchungshaft. Trotzdem fanden die
Behörden keinen Beleg dafür, dass Holm die Bekennerschreiben der
»militanten gruppe« verfasst haben könnte…“ Artikel von Regina Stötzel im
ND vom 14.07.2010
http://www.neues-deutschland.de/artikel/175230.konstruieren-und-schnueffeln-mit-s-129a.html
Manche sind ein bisschen gleicher. Amnesty International beklagt mangelnde
Aufklärung von mutmaßlichen Misshandlungen durch Polizeibeamte
„Vor dem Gesetz sind alle gleich. Also sind die Behörden bei
Polizeibeamten, die Straftaten im Amt begehen, verpflichtet, umgehend,
umfassend, unabhängig und unparteiisch zu ermitteln. Wie bei allen anderen
Straftätern auch. Nur leider kommen die zuständigen Behörden dieser
Verpflichtung nicht – oder zumindest nur sehr selten – im gebotenen Maße
nach. Das stellt Amnesty International (ai) in dem am Donnerstag
veröffentlichten Bericht Täter unbekannt - Mangelnde Aufklärung von
mutmaßlichen Misshandlungen durch die Polizei in Deutschland fest. Um
Abhilfe zu schaffen, fordert die Organisation u. a. die "Einrichtung von
unabhängigen Untersuchungsmechanismen" mit weit reichenden Kompetenzen und
hat die Kampagne Mehr Verantwortung bei der Polizei sowie eine Online-Demo
gestartet…“ Artikel von Birgit Gärtner in telepolis vom 09.07.2010
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32928/1.html
Siehe dazu:
a) Täter unbekannt. "Mangelnde Aufklärung von mutmaßlichen Misshandlungen
durch die Polizei in Deutschland"
Studie von Amnesty International (pdf)
http://www.amnestypolizei.de/sites/default/files/imce/pfds/Polizeibericht-internet.pdf
b) Die Kampagnenseite von Amnesty International
http://www.amnestypolizei.de
c) Killed by Cops. Eine (unvollständige) Chronik
Virtuelle Chronik von Polizeimorden und (kurze) dokumentarische
Beleuchtung einzelner Fälle bei indymedia
http://de.indymedia.org/2010/07/285759.shtml
„Es ist kein Vergnügen, mit den Folgen der Krise leben und sie am Schluss
ausbaden zu müssen. Vergnüglich allerdings ist es, die Panik, die
Ratlosigkeit und das Zickzack-Laufen der Regierenden zu betrachten. In
der Griechenland-, Euro- und Staatsfinanzenkrise hat sich die deutsche
Regierung ganz besonders inkompetent dargestellt. Nicht nur die
Bild-Zeitung, Roland Koch und die konservativen Wähler sind unzufrieden
mit der Kanzlerin. Auch die Präsidenten Sarkozy und Obama schütteln die
Köpfe über den Unverstand in Berlin. Sogar der als wandelnde, neoliberale
Kompromissfigur an die Spitze der EU-Kommission plazierte Juan Manuel
Barroso darf in der FAZ der deutschen Regierung Naivität vorwerfen…“
Artikel von Lucas Zeise aus Lunapark21 – Zeitschrift zur Kritik der
globalen Ökonomie - Heft 10 - Sommer 2010, exklusiv im LabourNet Germany!
(pdf)
http://www.labournet.de/diskussion/eu/wipo/zeise_lp10.pdf
Zu Lunapark21 – Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie – und zum
Inhaltsverzeichnis von Heft 10 vom Sommer 2010 sowie Bestell- und
Abobedingungen siehe die Homepage der Zeitschrift
http://www.lunapark21.net
...Hausbesetzer also, gibt es heute in den USA: Die meisten,
und dies ist der Unterschied zu vielen anderen Ländern, sind
Menschen, die einfach in ihren Häusern geblieben sind,
obwohl sie nach bürgerlichem Gesetz diese zugunsten von
Kreditgebern aufgeben müssten. Aber: Warum sollten sie auch?
Sie nehmen nur wörtlich, was viele sagen: Sie zahlen nicht
für die kapitalistische Krise.
a) Dass dieser massive, oft individuelle, immer öfter aber
auch organisierte Widerstand "schlecht fürs Geschäft" ist,
wurde bereits in dem Artikel "America Is Now Filled With At
Least 4.4 Million Squatters" von Vincent Fernando beim
Business Insider vom 26. April 2010 festgehalten:
http://www.businessinsider.com/44-million-americans-are-now-squatters-2010-4
b) Die von Zynikern sozial genannte Marktwirtschaft hat in
den USA zwischen 2007 und Ende 2009 zu knapp 92,5 Millionen
"foreclosures" - zu deutsch: Vertreibung - geführt, wobei
der Prozentsatz von (noch) Minderheiten jeweils deutlich
über ihrem Anteil an der Gesellschaft liegen. So muss in
"Race and Recession: Foreclosure Losses Still Mounting" von
Seth Freed Wessler bei Colorlines am 08. Juli 2010 nicht nur
von der überdurchschnittlichen Betroffenheit von
AfroamerikanerInnen berichtet werden - sondern auch davon,
dass die Zahl der Vertreibungen seit Jahresbeginn 2010
weiter anwächst:
http://colorlines.com/archives/2010/07/foreclosure_losses_still_mounting.html
c) "Wir helfen armen Familien, leere Häuser zu besetzen. Der
Name ist Programm: Nehmt das Land zurück! Die Regierung hat
mit unseren Steuergeldern die Banken gerettet. Banken, die
gleichzeitig massenhaft mit Zwangsvollstreckungen Menschen
aus ihren Häusern und Wohnungen vertrieben haben. Wir sagen:
»Wie könnt ihr uns enteignen, wenn unsere Steuergelder euch
gerettet haben?« Die Banken gehören uns, den Steuerzahlern.
Wir haben ein Recht auf unsere Häuser und Wohnungen, und
werden sie uns nehmen. Die »Take Back the Land«-Bewegung
versucht landesweit, Gruppen zusammenzuführen, die mit
zivilem Ungehorsam die Eigentumsverhältnisse für Grundbesitz
ändern wollen. Wir wollen das Wohneigentum aus der
Marktlogik herauslösen. Ich glaube, daß wir dafür in den USA
momentan eine Situation haben, die es so noch nie gegeben
hat und die eine einmalige Gelegenheit bietet" - das sagt
Rob Robinson von "Take back the land" im Interview "Wir
helfen Armen, Häuser zu besetzen" mit Christina Kaindl am
08. Juli 2010 in der jungen welt:
http://www.jungewelt.de/2010/07-08/054.php
d) Wenn in dem vorigen Interview vor allem über Häuser und
über New York geredet wird, so geht es in dem Beitrag "Class
Struggles in Los Angeles 2010" einer anarchistischen
Gruppierung, vom 05. Mai 2010 bei marxmail um einen Mietstop
für öffentlich geförderte Wohnungen in Los Angeles, der auf
einen massiven Widerstand der Hausbesitzervereinigungen stösst:
http://www.mail-archive.com/marxism@lists.econ.utah.edu/msg07141.html
Some say love it is a river
that drowns the tender reed
some say love it is a razor
that leaves your soul to bleed
Some say love it is a hunger
an endless aching need
I say love it is a flower
and you its only seed
It's the heart afraid of breaking
that never learns to dance
it's the dream afraid of waking
that never takes the chance
It's the one who won't be taken
who can not seem to give
and the soul afraid of dying
that never learns to live
When the night has been too lonely
and the road has been too long
and you think that love is only
for the lucky and the strong
Just remember in the winter
far beneath the bitter snow
lies the seed that with the sun's love
in the spring becomes the rose :) :) :)